Volkswagen leitet das automobile Frühjahr mit der zweiten Phase des großen Golf Updates ein. Jetzt am Start: der neue  e-Golf, Golf GTE, Golf GTI Performance sowie Golf R und Golf R Variant.
Mallorca/pb: Diese fünf neuen Golf Versionen zeigen par excellence, wie ungewöhnlich groß das Antriebsspektrum des erfolgreichsten europäischen Autos ist. Es bietet — und das ist einer der Schlüssel zum Erfolg des Golf — für nahezu jede Mobilitätsfrage die richtige Lösung. Das breite Fundament dieser individuellen Lösungen bilden die klassischen Versionen mit Benzin- (TSI), Diesel- (TDI) und Erdgasmotoren (TGI). On top komplettieren nun die neuesten Hightech-Modelle das weltweit einzigartige Spektrum — sie debütieren mit weiterentwickelten Elektro-, Plug-In-Hybrid- und Sportwagenantrieben. Je nach Modell mit mehr Power, mehr Reichweite und mehr Effizienz. Weitere Kennzeichen des neuen e-Golf, Golf GTE, Golf GTI Performance und Golf R: schärferes Design, neue LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten (beides Serie), neue Infotainmentsysteme mit Features wie Gestensteuerung („Discover Pro‘‘, Serie im e-Golf), das digitale Active Info Display (Serie im Golf GTI Performance) und zahlreiche neue Assistenzsysteme.
e- und Hybrid-Power. Der e-Golf und der Golf GTE stehen mit ihrem Elektro- respektive Plug-In-Hybridantrieb für eine maximale Entlastung der Umwelt. Permanent emissionsfrei ist der e-Golf unterwegs, temporär über eine Distanz von 50 Kilometern (NEFZ) der Golf GTE. Beide Modelle wurden technisch weiterentwickelt. Mit mehr Reichweite (300 Kilometer im NEFZ) und Leistung (100 kW / 136 PS = plus 21 PS) punktet der e-Golf in seiner zweiten Technologie-Generation. Für den Golf GTE hat Volkswagen indes eine neue Hybridstrategie entwickelt. In Kombination mit einem Navigationssystem werden dabei im Modus „Hybrid‘‘ die GPS- und Straßendaten genutzt, um prädiktiv — unter Berücksichtigung der vorausliegenden Route — den Einsatz des Elektro- und Benzinmotors optimal zu steuern und so Energie zu sparen (verfügbar ab Sommer 2017).

GTI- und R-Power. Golf GTI Performance, Golf R und Golf R Variant gehen als Sportwagen mit Kultstatus und Leistungssteigerung an den Start. Die aufgeladenen Motoren gehören zu den agilsten Vierzylindern im Segment. Der Golf GTI Performance wuchtet nun 180 kW / 245 PS (plus 15 PS) in Richtung der mit einer serienmäßigen Differenzialsperre ausgestatteten Vorderachse. Auf 228 kW / 310 PS (plus 10 PS) gesteigert hat Volkswagen R die Leistung des stets allradgetriebenen Golf R und Golf R Variant.

e-Golf; Foto: P. Bohne

e-Golf
Display Begrüßung: 301 km Reichweite! Doch wohl sehr theoretisch, aber 200 bis 250 km sind durchaus erreichbar. Der e-Golf fährt sich sehr angenehm, auch zügiges Fahren ist gewährleistet. Die neue e-Maschine liefert 100 kW/136 PS, dazu stolze 290 Nm! Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,6 sec , Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h.
Im kundenrelevanten Jahresmittel — je nach Fahrweise, Witterung und Einsatz der Klimatisierung — liegt die Reichweite lt. VW bei etwa 200 Kilometern. Eine neue Assistenz-Funktion (Eco-Fahrhinweise) unterstützt den Fahrer dabei, durch eine vorausschauende Fahrweise Energie zu sparen. Das System nutzt dazu die prädiktiven Streckendaten des serienmäßigen Navigationssystems und Daten zur Längsdynamik aus dem Motorsteuergerät. Via Multifunktionanzeige (MFA) erhält der Fahrer den Hinweis, vom Fahrbedal zu gehen, sobald der e-Golf in der nun folgenden Situation — etwa bei anstehenden Tempolimitis oder vor Kurven — auch ohne „Stromgeben‘‘ schnell genug ist. Die MFA liefert neben dem Hinweis „Fuß vom Gas‘‘ auch ein grafisches Symbol — zum Beispiel eine Kurve, eine Abzweigung, eine Kreuzung, einen Geschwindigkeitshinweis oder einen Kreisverkehr.
Batterie-Ladung
Laden mit CCS geht am schnellsten. Die Zeiten für das Aufladen der Batterie richten sich nach der Stromquelle: An der normalen 230-V-Steckdose (bei 2,3 kW) sind es 13:15 Stunden, an einer Ladestation mit 7,2 kW etwa 4:15 Stunden, die zum Aufladen bis 80 Prozent der Akkukapazität verstreichen. Per CCS (Combined Charging System) mit 40 kW dauert es bis 80 Prozent lediglich 45 Minuten.
Charge & Fuel Card. Um das Laden unterwegs so einfach und günstig wie möglich zu gestalten, bietet die Volkswagen Leasing GmbH für alle Elektro- und Plug-In-Hybridmodelle der Marken Volkswagen und Audi in Deutschland die Charge & Fuel Card an. Geladen wird dabei zum transparenten Einheitspreis von 11,90 Euro brutto die Stunde für Gleichstrom (DC) bzw. 0,95 Euro brutto pro Stunde für Wechselstrom (AC) bei minutengenauer Abrechnung. Zudem ist an über 10.800 Tankstellen nicht nur der Bezug von Kraftstoff möglich, sondern auch die Inanspruchnahme weiterer fahrzeugspezifischer Leistungen wie etwa Wagenwäschen. Eine Grundgebühr gibt es nicht. Abgerechnet wird über eine monatliche Sammelrechnung. An den derzeit nahezu 4.000 Ladepunkten wird überwiegend CO2-frei gewonnener Strom angeboten. Die Ladesäulen können über die Charge & Fuel App lokalisiert werden. Das Starten des Ladevorgangs kann an bestimmten Ladesäulen alternativ zur Charge & Fuel Card ebenfalls via App gestartet werden.

Golf GTE
Der Golf GTE ist 50 Kilometer (NEFZ) völlig emissionsfrei unterwegs. Geschärftes Design, digitalisierte Instrumente. Mit seinem Plug-InHybridantrieb ist der Golf GTE die ideale Wahl für all jene Autofahrer, die einerseits in kurzer Zeit lange Distanzen zurücklegen, gleichzeitig aber im Start- und Zielgebiet emissionsfrei unterwegs sein wollen. Jetzt hat Volkswagen den Golf GTE im Zuge des großen Updates der Baureihe weiter optimiert und sein Design geschärft. Neu an Bord ist in Verbindung mit einem Navigationssystem ab Sommer 2017 die prädiktive Hybridstrategie. Der Wagen erkennt dabei zum Beispiel Ortseinfahrten und schaltet so im Vorfeld automatisch auf den emissionsfreien Elektroantrieb um. Parallel hält das volle Spektrum der neuesten Assistenz- und Infotainmentsysteme auch in den Golf GTE Einzug. So ist der progressive Kompaktwagen zum Beispiel erstmals mit einem Stauassistent (teilautomatisiertes Fahren bis 60 km/h), dem volldigitalen Active Info Display und dem optionalen Infotainmentsystem „Discover Pro‘‘ inklusive 9,2-Zoll-Display und Gestensteuerung erhältlich. Neu entwickelt und gestaltet wurde auch das serienmäßige Radiosystem des Golf GTE: das „Composition Media‘‘ mit einem 8,0-Zoll-Display, USB-Schnittstelle und Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone. Durch die Verbindung der neuen Infotainmentsysteme mit dem optionalen Active Info Display entsteht eine völlig neue, digitalisierte Anzeige- und Bedienwelt im Golf GTE.
Fünf Fahrmodi, höchste Sparsamkeit. Im „E-Mode‘‘ ist der Golf GTE voll elektrisch unterwegs (50 Kilometer im NEFZ); sofern die Batterie ausreichend geladen ist, startet der Wagen stets in diesem Zero Emission Modus.
Ist der Modus „Hybrid‘‘ aktiv, setzt der Golf im Hinblick auf eine größtmögliche Effizienz automatisch beide Motoren zusammen oder separat ein. Eine dynamische Besonderheit ist der Modus GTE: Sobald der Fahrer diesen Modus aktiviert, sorgen die Motoren gemeinsam für ein Höchstmaß an Dynamik. Darüber hinaus kann der Fahrer über weitere Modi den Ladestand der Batterie bewusst konstant halten und die Batterie sogar während der Fahrt laden — etwa um am Ziel emissionsfrei in eine Umweltzone einzufahren. Sein Plug-In-Hybridantrieb macht den Golf GTE zu einem der effizientesten Autos seiner Klasse. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 1,6 l/100 km Benzin (analog 36 g/km CO2) und 11,4 kWh/100 km Strom (NEFZ für Hybridfahrzeuge). Eingestuft wird der Golf GTE in die Effizienzklasse A+.

Golf GTI Pererformance; Foto: P. Bohne

GTI Performance und Golf R
Der neue Golf GTI Performance leistet jetzt 245 PS und ist  serienmäßig mit digitalem Active Info Displayausgestattet.  Mit seinen plus 15 PS beschleunigt der 245-PS-GTI in 6,2 Sekunden auf 100 km/h
Eine Idee, zwei GTI. Vor exakt 41 Jahren debütierte der erste Golf GTI. Die Ikone schreibt bis heute als erfolgreichster Kompaktsportwagen der Welt Geschichte. Kurzer Rückblick: Mit dem Golf der Generation VII debütierten 2013 gleich zwei GTI: eine „Normalversion‘‘ mit 162 kW / 220 PS und eine „Performance-Version‘‘, die 169 kW / 230 PS auf die beim Golf GTI stets angetriebene Vorderachse wuchtete. Sprung in das Jahr 2017: Im Zuge des optischen und technischen Updates erhielten beide Golf GTI mehr Leistung. Zuerst vorgestellt wurde Anfang des Jahres eine neue „Normalversion‘‘; sie entwickelt jetzt die Leistung des „alten‘‘ Golf GTI Performance: 230 PS. Nun schickt Volkswagen auch den neuen Golf GTI Performance ins Rennen. Seine neue Leistung: 180 kW / 245 PS — 15 PS mehr als der Vorgänger. Das maximale Drehmoment erhöhte sich um  20 auf nun 370 Nm (zwischen 1.600 und 4.300 U/min). So motorisiert, beschleunigt der Golf GTI Performance in nur 6,2 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch begrenzt. Diese Fahrleistungen gelten sowohl für die Version mit manuellem 6-Gang-Getriebe als auch für die Variante mit dem neu entwickelten 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Mit 6,3 l/100 km (NEFZ, kombiniert) ist der Golf GTI Performance als DSG-Version allerdings 0,2 l/100 km sparsamer.
245-PS-GTI mit Ausstattungsplus. Gegenüber der 230-PS-Version besitzt der neue Golf GTI Performance zudem eine nochmals erweiterte Serienausstattung. Neben dem Plus an Leistung gehören dazu unter anderem größere Bremsen, eine Vorderachsquersperre und das digitale Active Info Display. Beide Versionen der Ikone einen indes typische GTI-Insignien wie der legendäre, rote Streifen im Kühlergrill und in den LED-Scheinwerfern. Darüber hinaus besitzen beide Golf GTI vergrößerte Querschnitte der verchromten Abgasendrohre. Die Ausstattungsunterschiede beider Golf GTI werden indes am besten in zwei kurzen Überblicken deutlich.

Circuito Malloca, Foto: P. Bohne

Höhepunkt am zweiten Tag: Testfahrt auf dem Circuito Mallorca mit dem neuen Golf R. Eine Einführungsrunde hinter dem Instrukteur, danach vier „Speed-Runden“. Riesiger Fahrspaß und ein tolles Erlebnis!