Auf der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Kraftstoffen für Automobile fällt der Blick immer häufiger auf drei Buchstaben: CNG. Sie stehen für „compressed natural gas“, die englischsprachige Bezeichnung für „verdichtetes natürliches Gas“.

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Hamburg (pb): Haupterscheinungsform von CNG ist Erdgas, das in Millionen von Haushalten zum Heizen und zur Warmwasserbereitung, aber auch zum Kochen verwendet wird.  Ebenso alltagstauglich ist CNG als Energieträger für Mobilität. Allein auf deutschen Straßen fahren schon heute fast 100 000 Automobile mit CNG. Sie verursachen bei vergleichbaren Fahrleistungen deutlich geringere Emissionen als Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge. Ihre Besitzer können ein flächendeckendes Netz von rund 920 CNG-Tankstellen nutzen. Diese sind an das bundesweit rund 500 000 Kilometer umfassende Gas-Versorgungsnetz angeschlossen. CNG ist daher überall im Land sofort verfügbar. Der Volkswagen Konzern hat sich gemeinsam mit Industriepartnern aus den Bereichen Erzeugung, Versorgung und Tankstellenbetrieb das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 die Zahl der CNG-Automobile in Deutschland zu verzehnfachen und das Tankstellennetz auf rund 2000 Stationen auszubauen. Wirksame Impulse für diese Offensive setzen die Marken des Volkswagen Konzerns mit neuen CNG-Modellen, die dank ihrer ökologischen auch ökonomische Vorteile bieten. Denn als nachhaltiger Energieträger profitiert CNG ebenso von Steuervergünstigungen wie die mit diesem Kraftstoff angetriebenen Automobile. Doch CNG ist nicht nur eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Kraftstoffen, sondern auch besonders zukunftsfähig. Es enthält einen permanent wachsenden Anteil an CO2-neutralem Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen und kann außerdem mit Wasserstoff vermischt werden, der sich klimaneutral und unbegrenzt mit Hilfe von Strom aus regenerativen Quellen erzeugen lässt.

Audi A3 g-tron; Foto: P. Bohne

CNG als Kraftstoff – mehr Energie, weniger Emissionen Erdgas – auch CNG (Compressed Natural Gas) genannt – ist von Natur aus ein besonders reiner Kraftstoff. Sein Hauptbestandteil ist Methan, chemisch CH4, das je Molekül lediglich ein Kohlenstoff-Atom enthält. Selbst als fossiles Erdgas setzt CNG daher bei seiner Verbrennung im Motor rund 25 Prozent weniger CO2 frei als herkömmliche Kraftstoffe. Außerdem verbrennt CNG sauberer als Benzin und Diesel – praktisch feinstaubfrei und mit deutlich geringeren Anteilen an weiteren klimaschädlichen Emissionen. Und weil CNG mit 13,0 kWh/kg eine höhere Energiedichte aufweist als Benzin (12,0 kWh/kg) und Diesel (11,8 kWh/kg), spart man mit einem CNG-Fahrzeug nicht nur bei den umweltschädlichen Emissionen, sondern auch an der Zapfsäule.
Mobilität der Zukunft: Volkswagen Konzern macht Hamburg zur Modellstadt
Die Freie und Hansestadt Hamburg und der Volkswagen Konzern arbeiten im Rahmen ihrer strategischen Mobilitätspartnerschaft gemeinsam an innovativen Lösungen, um die urbane Mobilität sauberer, sicherer und effizienter zu gestalten. Im Fokus der Partnerschaft stehen konkrete Kernthemen wie smarte Verkehrssteuerung, autonomes Parken und alternative Antriebskonzepte. Im Jahr 2021 wollen Volkswagen und Hamburg ihre Mobilitätslösungen der Weltöffentlichkeit präsentieren. Gemeinsam haben sich die Partner um die Ausrichtung der wichtigsten Veranstaltung für Intelligente Transport Systeme beworben, des ITSWeltkongresses.

Scania Gas LKW; Foto: P. Bohne

An Hamburg führt kein Weg vorbei, wenn es um moderne Mobilitätstechnologien geht. Ob Busse mit elektrischem Antrieb, autonom parkende Fahrzeuge oder vernetzte Mobilitätsysteme: Im Rahmen ihrer Mobilitätspartnerschaft entwickeln und testen der Volkswagen Konzern und die Stadt Hamburg gerade eine ganze Reihe von zukunftsweisenden und nachhaltigen Mobilitätslösungen unter Realitätsbedingungen. „Mein Anspruch ist: Was hier erfunden wird, muss auch hier ausprobiert werden“, sagt Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Hansestadt. Motto: made in Germany – tested in Hamburg.  In der Hansestadt habe man ideale Bedingungen, um neue Konzepte umzusetzen, ergänzt Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender Volkswagen AG. „Der Innovationsstandort Hamburg hat bereits eine Vorreiterrolle in zukunftsweisenden Themen wie Digitalisierung und der Intelligent Transport Systems-Strategie eingenommen. Mit unserer Expertise und unseren Ideen wollen wir dazu beitragen, dass Hamburg zur Modellstadt für intelligenten Verkehr wird.“
CNG als Kraftstoff: Mehr Energie, weniger Emissionen Erdgas – auch CNG (Compressed Natural Gas) genannt – ist von Natur aus ein besonders reiner Kraftstoff. Sein Hauptbestandteil ist Methan, chemisch CH4, das je Molekül lediglich ein Kohlenstoff-Atom enthält. Selbst als fossiles Erdgas setzt CNG daher bei seiner Verbrennung im Motor rund 25 Prozent weniger CO2 frei als herkömmliche Kraftstoffe. Außerdem verbrennt CNG sauberer als Benzin und Diesel – praktisch feinstaubfrei und mit deutlich geringeren Anteilen an weiteren klimaschädlichen Emissionen. Und weil CNG mit 13,0 kWh/kg eine höhere Energiedichte aufweist als Benzin (12,0 kWh/kg) und Diesel (11,8 kWh/kg), spart man mit einem CNG-Fahrzeug nicht nur bei den umweltschädlichen Emissionen, sondern auch an der Zapfsäule.
CNG – die kostengünstige Alternative
Fahrer eines CNG-Fahrzeugs können sich an der Zapfsäule freuen: Je nach Modell genügen oft weniger als vier Euro, um 100 Kilometer weit zu kommen (siehe Grafik). Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen ist CNG damit eine besonders kostengünstige Alternative. Tankt der Fahrer CNG, so kann er gegenüber Benzin nahezu die Hälfte und gegenüber Diesel knapp ein Drittel der Kraftstoffkosten sparen.  Der Energiegehalt von einem Kilogramm CNG entspricht etwa dem von 1,5 Litern Superbenzin beziehungsweise von 1,3 Litern Dieselkraftstoff. Anders gerechnet: Ein Kilogramm CNG hat einen um fast 50 Prozent höheren Energiegehalt als ein Liter Benzin – 13,3 Kilowattstunden (kWh) stehen 8,6 kWh gegenüber. Ein Liter Diesel kommt auf 9,9 kWh. Zum Preisvorteil von CNG an der Tankstelle trägt auch der reduzierte Energiesteuersatz bei, mit dem der Bund die verstärkte Nutzung dieses Kraftstoffs fördert. Aufgrund des großen und potenziell noch wachsenden Beitrags von CNG zur Reduzierung der CO2-Emissionen hat die Bundesregierung im Mai 2017 die ursprünglich bis 2018 befristete Steuerermäßigung für CNG bis zum Jahr 2026 verlängert. Neben den günstigeren Kraftstoffkosten spricht auch der Kraftfahrzeug-Steuerbescheid für ein CNG-Modell. Bei der Berechnung der Kfz-Steuer wird neben dem Hubraum des Motors auch der CO2-Ausstoß berücksichtigt. Und da Fahrzeuge mit CNG-Antrieb durchweg eine besonders günstige CO2-Bilanz aufweisen, fällt auch ihr Kfz-Steuersatz niedriger aus. Für einen VW Golf Variant TGI BlueMotion 1.4 berechnet der Fiskus beispielsweise nur 34 Euro im Jahr (statt 46 Euro für das vergleichbare Benziner-Modell), ein ŠKODA OCTAVIA G-TEC Combi kommt auf 36 Euro (statt 64 Euro). Darüber hinaus können umweltbewusste Autofahrer bereits bei der Anschaffung eines CNG-Fahrzeugs finanziell profitieren. Je nach Wohnort unterstützen zahlreiche regionale Gasversorger die Kaufentscheidung mit einer Prämie von bis zu 1000,-€.