Audi A3 Sportback e-tron; Foto: P. Bohne

Audi A3 Sportback e-tron; Foto: P. Bohne

Schwerin (pb): Den Audi A3 mit Plug-in-Hybrid kann man bis zu 50 Kilometern rein elektrisch fahren, dann schaltet sich der 1,4-Liter Vierzylinder Benziner automatisch ein und übernimmt den Vorwärtstrieb mit 150 PS.
In Fahrt bringen den e-tron der bekannte 1,4-Liter-TFSI Vierzylindermotor mit 150 PS und ein als Scheibe im Getriebe integrierter E-Motor mit 102 PS. Wenn beide zusammen arbeiten, geht es mit dem Audi recht flott vorwärts.  Der Druck auf das Fahrpedal beschleunigt den Wagen von der Ampel weg eindrucksvoll, überholen macht richtig Spaß dank der „zwei Herzen“, und auf der Landstraße ist der Ingolstädter so unterwegs, dass man die 300 Kilo Mehrgewicht durch Akku und E-Maschine nicht merkt. Wirklich spannend wird es, wenn man mittels einer Taste auf der Mittelkonsole in den E-Betrieb wechselt. Dann übernimmt der der E-Motor den Vorwärtstrieb und überrascht mit Kraft und langer Kraftentfaltung. Quietschende Reifen beim Ampelspurt, soll zwar nicht sein – ist aber durchaus möglich, tritt man zu vehement. Der E-Motor stellt halt sofort sein maximales Drehmoment bereitstellt. Erst wenn man richtig stark beschleunigt oder 130 km/h überschreitet, schaltet sich der TFSI Vierzylinder zu.

Audi A3 Sportback e-tron; Foto: P. Bohne

Audi A3 Sportback e-tron; Foto: P. Bohne

Neben dem automatischen Mischbetrieb und dem reinen Elektro-Modus hat Audi noch zwei weitere Fahrprogramme in der Elektronik hinterlegt. Mit „Hold“ kann man den Akkustand einfrieren und so den Strom etwa für die nächste Stadtdurchfahrt oder die letzten Kilometer im Wohngebiet sparen und wer auf das „Charge“-Button drückt, der kann den im Wagenboden verstauten Akku mit überschüssiger Motokraft auch unterwegs laden. Weil das allerdings die am wenigsten effiziente Lösung ist, rät Audi zum Griff hinter die Ringe im Kühlergrill und individuellem Lagen an der Steckdose.
Dort verbirgt sich die Ladebuchse, über die man den 8,8 kWh großen Lithium-Ionen-Akku binnen 3:45 h an der Haushaltssteckdose oder in 2:30 h am Starkstromanschluss tanken kann. Von außen nur an kleinen Feinheiten im Grill oder dem vom S3 entlehnten Dachspoiler zu erkennen – oder wie hier am Schriftzug -, macht der e-tron bei ersten Ausfahrten eine gute Figur. Der Antrieb ist flott, das Zusammenspiel der beiden Motoren harmonisch und der Bordcomputer meldet imposante Werte.

Cockpit des Audi A3 e-tron; Foto: P. Bohne

Cockpit des Audi A3 e-tron; Foto: P. Bohne

Fazit nach ersten Fahrkilometern: Eigentlich schade, der teilelektrische Antrieb fordert einen hohen Aufpreis, Basis ab 37.900,-€ und damit rund 10.000,- € teurer als der Audi A3. Aber sein dynamischer Fahreindruck ist überzeugend!

Den Audi A3 e-tron stellte das Autohaus Ahnefeld, Audi Zentrum Schwerin, Hagenower Chaussee 1b, 19061 Schwerin, zur Verfügung